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Die praktische Flugausbildung

Sie umfaßt mindestens dreißig Flugstunden. Ganz am Anfang steht eine gründliche Bodeneinweisung in alle Bedienelemente und Funktionen des dreiachsgesteuerten Ultraleichtschulflugzeuges. Danach folgt die erste Flugstunde in deren Verlauf dem Schüler Ruderwirkungen, Motorlauf, und Flugverhalten erklärt werden. Die nun folgenden fünf bis acht Flugstunden umfassen das Platzrundentraining, also im Wesentlichen Start / Landeübungen bis zur Alleinflugreife. Danach setzt der Flugschüler das Platzrundentraining
als Alleinflieger für weitere drei bis vier Stunden fort. Hat er einen Leistungsstand erreicht wo er Start und Landung sicher und souverain durchführen kann, absolviert er mit dem Fluglehrer ein Sicherheitstraining in dessen Verlauf spezielle Flugzustände und Manöver, sowie Notlandeverfahren trainiert werden. Mit der sogenannten Kleinorientierung beginnt das Überland-
flugtraining. Hierbei lernt der Flugschüler das Navigieren mit Karte und Kompass und die Orientierung anhand landschaftlicher Gegebenheiten und Merkmale.
Im nächsten Ausbildungsabschnitt werden mehrere Überlandflüge zu anderen Flugplätzen zuerst zusammen mit dem Fluglehrer und dann alleine durchgeführt. Bis zur Prüfungsreife sind zwei Überlandflüge über eine Distanz von zweihundert Kilometern und einer Zwischenlandung durchzuführen.